Aufgefischtes und Interessantes

Jedes Mitglied kann eigene Beiträge oder Aufgefischtes an
   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
senden. Oder Sie registrieren sich und melden sich über den Menü-punkt als Mitglied an.  Dann können Sie ihre Flaschenpost einfach online aufgeben.

 

Es ist Mitte August und wir gehen auf Kurs Heimat. Das Wetter ist "gemischt" mit viel Wind aus der falschen Richtung.So entschließen wir uns im geschützten Achterwasser zu bleiben und keinen Bogen über Polen und Dänemark zu machen.

Es gibt hier auch noch so viel zu sehen ...

Am 17 Juli ist es so weit. Gestern ist Troll ins Wasser gekrant worden und nun geht es endlich auf Törn.

"Ihr habt da was Blaues am Rumpf" ruft ein Angler am Ufer. "Macht nichts" geben wir zurück. Abends in Münster-Fuestrup sehen wir es dann auch. Ein Stück des Teppichbodens, der Troll beim Einkranen schützen sollte, klebt in der Unterwasserfarbe. Dann war sie doch vielleicht noch ewas zu frisch? Aber die Eigner waren ja auch zu ungeduldig nach mehr als 10 Monaten in der Werft.

Durch den Datteln-Hamm-Kanal, den Dortmund-Ems-Kanal, dem Mittelland-Kanal, den Elbe-Seiten-Kanal erreichen wir ...

Findet man im Schilfgürtel des Peenestroms die Mündung der Peene und folgt man gewundenen Flüsschen für etwa 8 km so erreicht man mit stehendem Mast die Eisenbahnklappbrücke von Anklam. Unmittelbar davor, am Backbord-Ufer liegt der gastfreundliche Motorboot-Club-Anklam. Auf dem Gelände eine Reihe von Hallen, und davor ein sehr langes Querverschiebegleis. Ein regelrechter "Verschiebebahnhof".

Da sind sich einschlägige Quellen nicht einig und eher unzuverlässig. Bei manchen wird von einigen hundert Jahren geschrieben, wobei gleichzeitig erwähnt wird, dass Trolle keinen Sinn für Zeit haben. Andere Quellen sprechen von einem mttleren Alter von 30 Jahren.

Eins steht jedenfalls fest: Unser TROLL ist 50 Jahre alt

wie der Lateiner sagt: „Der Name ist ein Zeichen“. Nirgends ist dies besser zu beobachten als bei den Namen von Booten.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt

... brauch ich kein Meer mehr.

Und was siehst du?

"Der Mond ist aufgegangen..."?

Nein, in diesem Fall eher "der Mond ist untergegangen" oder doch nicht?

Die Törns der  "Johanna von Amrum" gehen weiter, dieses Mal nicht  zwischen die Ströme sondern zwischen die Meere nach Jütland, genauer "An die Nordseküste Dänemarks". Wieder ein Fundstück aus der NDR-Mediathek oder bei Youtube, dass es unbedingt lohnt anzusehen, ob nun im Sessel oder vielleicht auch  mit dem eigenen Boot. Bei mir kamen jedenfalls schöne Erinnerungen hoch. :

Die rauhe Nordsee, das "Westmeer", wie wie die Dänen sie nennen, formt mit ihren Naturgewalten, Gezeiten, Stürmen und Fluten, seit Tausenden Jahren Jütland von Westen her. Atemberaubende Landschaften, skurrile Geschichten und lebenslustige Menschen: Die Westküste des dänischen Königreichs zu entdecken, ist ein faszinierendes Erlebnis.

© NDR/MANFRED SCHULZ TV & FilmProduktion

Der Törn 2019 beginnt in Amrum,...

Was macht man, wenn einem ein Fall ausgerauscht ist? Man legt den Mast.

Was aber wenn der Mast 15 Meter hoch ist und sich nicht mal eben schmnell legen Lässt?